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![]() | Klimaschutz-Aktion: Google.de hat das Licht ausgeschaltet Google Deutschland nimmt an der „Licht Aus“-Aktion am Samstag in Deutschland teil und hat schon mal das Licht auf Google.de abgeschaltet. |


Heute bin ich durch Zufall über den wahren Zeitgeist gestolpert. Hätte gar nicht vermutet, dass so ein Geist auch einen Vor- und Nachnamen besitzt. Aber bei dem hier ist es so, Tadeusz Szewczyk lautet sein Name und er hat gerade Geistvolles über den Google Zeitgeist geschrieben.
Der vorgestern von Google unter’s Volk gebrachte Google Zeitgeist 2007 ist nicht nur Wochen vor seiner Zeit, normalerweise wären es noch 23 Tage bis zum Jahresende, zeigt also schon fast hellseherische Züge, sondern leidet auch noch an Gedächtnisverlust, anders kann das Fehlen einiger wichtiger Suchbegriffe wohl nicht erklärt werden. Und hier die Tabelle mit und vom wahren Zeitgeist 2007:
Im Gegensatz zur Google Liste tauchen hier auf einmal Google Konkurrenten auf und wen wundert’s, auch Sex und Porn sind mit im Spiel. Um selber aber auch noch etwas Geistreiches zu diesem Artikel beizutragen gehe ich jetzt noch einen Schritt weiter und schmeisse die Begriffe Sex, Porno und Porn zusammen. Und dann wird es richtig eng an der Spitze:

Google Trends für die Begriffe porn|porno|sex, google, ebay
Es zeigt sich, dass Sex und Porn zusammen doch ungefähr da angesiedelt sind, wo unser innerer Zeitgeist sie vermutet hat. Zusammen bringen sie es auf Platz 2 der Rangliste. Bemerkenswert finde ich vor allem, dass der Begriff Porn dem Porno schon fast den Rang abgelaufen hat. Wie es scheint, sucht der wahre Deutsche immer öfter in Englisch. Wenn sich da nicht mal der wahre Zeitgeist zeigt ;-)
Für diese dumme Werbeaktion für den Klimaschutz ist die Google.de-Startseite heute in schwarzer Farbe:

Ausführliche Infos von Google zur Aktion finden sich hier.
Klimaschutz und Umweltschutz sind ja okay, aber hätte es dazu nicht etwas sinnvolleres gegeben, statt einer nutzlosen und rein symbolischen Aktion?
Durch die Teilnahme von Google ist auf jeden Fall für sehr viel Aufmerksamkeit gesorgt. Es sind ja auch noch ProSieben und Bild dabei und sicherlich wird die Presse um die Aktion nicht herumkommen. Insofern … zwar nur rein symblisch aber für die beteiligten Unternehmen und Organisationen schon einmal gute Publicity. Und bei der Masse an Menschen mag sie vielleicht sogar etwas erreichen?

da fehlt ja noch was. der zweite teil zum letzten teil. damit’s besser passt, schreibe ich diesen teil auch in lowercase. das ist auch nicht so anstrengend.
wie ich schrieb, wurde ich nicht am donnerstag operiert sondern erst am montag. das wochenende war recht entspannend. viel geschlafen. viel gelesen und abends tv geschaut (“das kartell“, geiler film).
der durchfall war pünktlich zum montag verschwunden und so konnte ich mich dann gegen 12 uhr mittags fertig machen für die OP. das heisst: nackt machen, leibchen anziehen, mützchen aufsetzen und „LMAA-tablette“ einnehmen (dormicum). irgendwie hat die diesmal aber nicht so doll gewirkt. ich wurde hinunter gefahren und musste erst mal eine weile im gang warten, bis ich an die reihe kam. hm. wenn ich jetzt so drüber nachdenke, die tablette hatte doch etwas gewirkt. ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern wie ich in den OP gefahren wurde.
naja, sehr gut erinnern kann ich mich aber wiederrum, wie ich mich auf den OP-tisch legte und total neugierig war und wissen wollte, was diese und jene maschine wohl mache.
und schon ging das prozedere los:
pulsmesser an den finger, luft in die nase und das einschlafmittel gespritzt. und dann ward es dunkel.
im OP-protokoll habe ich später nachgelesen, dass der eingriff ca. 30 minuten dauerte. doch recht lange, wie ich finde. hätte mir das „schneller“ vorgestellt.
um halb vier nachmittags wachte ich im aufwachraum auf. das ist immer lustig. man weiss nicht wo man ist. erst nach ein paar momenten realisiert man was los ist. die OP ist bestens verlaufen. keine komplikationen. nix. man muss die urologische klinik einfach mal loben. die haben es drauf. wenn jemand probleme mit nierensteinen hat, so kann ich demjenigen diese station bestens empfehlen.
eine steinstraße hatte sich bei mir gebildet. der operierende arzt hatte diese in mühsamer arbeit entfernt. nicht alles, wie er mir am nächsten morgen bei der visite erklärte. „den rest können sie rauspinkeln“, sagte er mir. „ja, das habe ich schon gemerkt“, entgegnete ich.
nun habe ich also wieder steinfragmente, die ich zur steinanalyse geben kann um herauszufinden welche steine das waren.
die urologin gab mir übrigens den tipp beim entlassen, dass ich wasser mit viel (>1000 mg) hydrogencarbonat trinken solle (gerolsteiner oder staatlich fachingen z.b.).
jetzt bin ich also (mal wieder) steinfrei und hoffe, dass ich nicht wieder so schnell auf die 113 muss.
also: immer viel trinken und viel bewegen.


Angeblich soll Matt Cutts dies angekündigt haben. Umgesetzt werden soll es in ein paar Wochen. Diese Info kommt zumindest von tedster aus dem Webmasterworld-Forum:
News flash from Las Vegas PubCon. Matt Cutts informed us that Google will very soon begin treating subdomains and subdirectories the same in this fashion: there will be only 2 total urls from a domain in any set of search results, so no more getting 3, 4 or however many spots via subdomains. We didn’t get any more information than just that basic heads-up.
In einem weiterem Post geht tedster darauf noch einmal ausführlicher ein:
Here’s what happens now. The first step of results retrieval for any single search still has no limit on how many urls can be returned from a domain. In the early days of Google, a domain could even have all 10 first page spots and still keep on going. It could even be embarrassing!
Today, the preliminary, raw retrieval of roughly 1,000 results still puts no limit on how many urls can be returned from a given domain. But there’s a further processing step - a filter kicks in. That filter is supposed to ensure that only 2 urls maximum from any domain will actually be shown.
If those two urls happen to be on the same page, then they will cluster together on that page rather than show at their “true” algorithmically determined position. But through all the total pages of any search result, any single domain is supposed to show up a maximum of 2 times.
Now here’s where we’ve been able to game the current situation. Subdomains are treated like a separate domain, and so you can get two results for www.example.com, two more for sub1.example.com, two more for sub2.example.com, and so on.
Matt Cutts mentioned that Google is working on code to eliminate that possibility for most domains. That is, Google plans to treat most subdomains essentially like any other url on the main domain, and they will limit that domain, INCLUDING all its subdomains, to two positions total on any given search.
At that point, the whole subdomain vs. subdirectory decision will lose most of its importance - and your wwww urls will not show up, even though they may still be causing you trouble behind the scenes.
Sollte diese Änderung tatsächlich so kommen, muss man sich natürlich bei eBay eine neue SpamSeo-Technik einfallen lassen. Außerdem ist die große Frage, was Google zum Beispiel mit Bloghostern wie Blogspot oder Wordpress.com machen will. Diese nutzen auch Subdomains für die einzelnen Blogs, sollen auch von dort zukünftig jeweils nur noch 2 Blogs angezeigt werden können? Was jetzt auch kein so großer qualitativer Verlust wäre, aber Tedster deutet ja schon an, dass es Ausnahmeregelungen geben wird. Mal abgesehen davon, das eBay viel Geld bei Google läßt sehe ich keinen Grund warum Google bei eBay eine Ausnahme machen sollte, dass sieht bei den Bloghostern natürlich etwas anders aus.
Aus SEO-Sicht ist es natürlich auch interessant, dass es einfacher werden könnte unter Markennamen zu ranken, die derzeit von Marken belegt werden die viele Subdomains verwenden. Beste Beispiele dazu sind eBay und Google. Wobei man in diesen beiden Fällen wohl damit rechnen muss, dass die internationalen Domains das Ranking in den Top10 wieder auffüllen werden. Und es wären auch Beispiele bei denen sich Ausnahmeregelungen durchaus anbieten würden.
Aber warten wir erst einmal ab, ob, wann und welche Änderungen Google letztlich wirklich vornehmen wird …
Ein paar erwähnenswerte Kleinigkeiten




Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die beste SEO-Firma im ganzen Land?
Nachdem hier im Blog für längere Zeit Ruhe herrschte, soll es jetzt wieder ordentlich rund gehen. Habe dazu auch gleich was neues für euch mitgebracht - den SEO-Benchmark. Die Idee zum SEO-Benchmark stammt von einem Studenten aus Belgien mit Namen Lieven Baeyens. Er ist Betreiber der Website seoportfolio.be und präsentiert dort den gleichnamigen Dienst SEO Portfolio, welcher jede Woche eine Art Ranking der besten SEO/SEM-Firmen erstellt.
Man muss nicht unbedingt auf ein SEO-Zertifikat zurückgreifen, wenn man auf der Suche nach einem guten Dienstleister für Suchmaschinen-Optimierung oder Suchmaschinen-Marketing ist. Man könnte auch auf die Idee kommen, sich in den Google SERPs etwas umzusehen, frei nach dem Motto: “Ein Dienstleister der Suchmaschinenoptimierung anbietet, der sollte auch selber in den Suchmaschinen gut gefunden werden.”
Klingt sinnig, oder? Eine Firma, die für diverse Begriffe aus dem Umfeld des Suchmaschinenmarketings gut gelistet wird, scheint ihr Handwerk zu verstehen. Insofern macht es Sinn, derartige Leistungen in die Auswahl für einen SEO-Dienstleister mit einfliessen zu lassen. Und wo Otto Normalsucher sich mühsam durch die Google-Listings quält, hat Lieven Baeyens einen Algorithmus konzipiert, der auf Basis diverser Suchbegriffe + Suchergebnisse ein SEO-Ranking erstellt und so den Suchenden eine Menge Zeit sparen hilft. Hier seht ihr ein erstes Test-Resultat der deutschen Adaption:
| Domainname | 2007-11-18 | 2007-11-23 | |
| abakus-internet-marketing.de | 27.97 | |
27.17 |
| suchmaschinen-optimierung-seo.info | 9.24 | |
9.32 |
| klickfreundlich.de | 9.7 | |
8.27 |
| kso.co.uk | 8.19 | |
7.65 |
| axodo.de | 6.62 | |
6.67 |
| firmen-banner.de | 5.24 | |
5.64 |
| profi-ranking.de | 4.99 | |
5.57 |
| seo-marketing-blog.de | 4.68 | |
5.46 |
| kmu-optimierungsdienst.de | 5.66 | |
5.33 |
| seo-consulting.de | 4.15 | |
4.11 |
| trafficmaxx.de | 3.42 | |
3.56 |
| ongate.eu | 1.43 | |
2.19 |
| explido-webmarketing.de | 1.48 | |
1.52 |
| seo-solutions.de | 1.2 | |
1.43 |
| isa-media.de | 1.37 | |
1.41 |
| fairrank.de | 1.35 | |
1.39 |
| iven-hillmann.com | NVT | |
1.28 |
| seoline.de | 0.55 | |
0.59 |
| mpromedia.com | 0.45 | |
0.48 |
| trendmile.com | 0.28 | |
0.43 |
| quisma.de | 0.31 | |
0.33 |
| metapeople.de | 0.1 | |
0.17 |
| thinkprogressive.de | 0.05 | ![]() |
0.05 |
| suma-group.com | 0 | ![]() |
0 |
| weblike.de | 0 | ![]() |
0 |
| syzygy.de | 0 | ![]() |
0 |
| sumo.de | 0 | ![]() |
0 |
| 3gnet.de | 0 | ![]() |
0 |
| suchtreffer.de | 0 | ![]() |
0 |
| seomaxx.com | 0 | ![]() |
0 |
| ranking-konzept.de | 0 | ![]() |
0 |
| ovan.de | 0 | ![]() |
0 |
| netformic.de | 0 | ![]() |
0 |
| net-tec-online.com | 1.57 | |
0 |
| bigmouthmedia.com | 0 | ![]() |
0 |
| adposition.de | 0 | ![]() |
0 |
| zieltraffic.de | 0 | ![]() |
0 |
And the winner is Abakus Internet Marketing! Aber auch Klickfreundlich oder das SEO-Urgestein Klaus Schallhorn haben sich bestens geschlagen. Doch wie schon angedeutet, das ganze ist noch im Beta-Stadium.
Ich finde SEO-Rating wäre kein schlechter Name für solch ein SEO-Firmen-Ranking. Aber vielleicht habt ihr ja noch bessere Namen dafür auf Lager.
Wie funktioniert das Ganze?
Ausgangsbasis für das SEO/SEM-Ranking ist eine Liste von 110 SEO- und SEM-relevanten Suchbegriffen. Für jede der 37 ausgewählten Domains werden die Positionen der verschiedenen Suchbegriffe in der deutschsprachigen Google-Suche erfasst, anschließend mit Punkten bewertet und über die Anzahl gefundener Treffer im Index gewichtet und am Ende alles aufsummiert.
Das war die Kurzfassung. Die Keywörter habe ich mit Hilfe meiner SEO-Such Umfrage, der Certo Keywort-Datenbank und dem Google Keywordtool gewonnen. Die Domainliste basiert auf Leser-Vorschlägen zur Seo-Firmen Suche, einigen EMail-Hinweisen und Ergänzungen von mir.
Ich war so frei meine SEO-Seite hier mit in das Rating aufzunehmen, zudem noch ein weiteres Blog, um zu zeigen wie gut sich Weblogs im Rating schlagen. Zwar sind Blogs i.a. keine SEO-Firmen Präsenzen, sie können aber gut als Ergänzung einer solchen dienen und es lassen sich mit ihnen oft gute Positionen in den SERPs erzielen. Würde gerne noch 2-3 Blogs mehr in die Liste aufnehmen wollen, stellt sich nur die Frage, welche? Und nicht nur Blogs, vielleicht fehlt hier noch der eine oder andere SEO/SEM Dienstleister.
Zur Punktewertung nur so viel. Eine Seite bekommt nur dann Punkte für ein Keyword gutgeschrieben, wenn sie in den Top 10 gelistet ist:
Punktzahl = (11 - Position in Suchergebnis) * (Anzahl Suchresultate).
Diese Punktzahlen werden dann für die jeweiligen Domains aufsummiert und am Ende durch die Gesamtpunktzahl geteilt. Am Ende erhält man dann für alle teilnehmenden Domains eine Zahl, die quasi den Anteil der Listing-Erfolge repräsentieren soll. Die Formel kann etwas detailierter beim SeoGuru eingesehen werden, wobei zum Verstehen ein paar Holländisch-Kenntnisse nicht schaden können ;-)
Anbei noch ein Ausschnitt einer Detailseite, aus der Keywords, Anzahl Suchresultate und der am besten gelistete Kandidat zum Keyword abgelesen werden können.

Zukünftig soll es das SEO-Rating dann im wöchentlichem Abstand geben, mit weiteren Detailinformationen und einigen Kommentaren zur Entwicklung der Kandidaten. Einige Fehler/Schwächen des Ranking-Algos werden durch die Vielzahl der Suchbegriffe weggemittelt, insgesamt verbleibt aber noch eine Menge an Verbesserungspotential. Zum Beispiel die Keyword-Auswahl, die Einschränkung auf die Top 10 Platzierungen und die Wichtung nach Anzahl Resultate in den SERPs sind alles Faktoren, an denen noch herumgefeilt werden müsste. Hier wünsche ich mir Verbesserungsvorschläge von eurer Seite, damit der Algo weiter verbessert werden kann.
Doch wie dem auch sei, als erster Maßstab für die Einschätzung der Leistungsfähigkeit einer SEO Firma könnte sich solch ein SEO-Benchmark oder SEO-Rating durchaus eignen. Oder wie denkt ihr darüber?
“Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist die Schönste im ganzen Land?”Da antwortete der Spiegel
“Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier,
aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als Ihr.”

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Einen kleinen Flash-Trick kann man hier anschauen. Diese Website aus Rumänien nutzt ein Hintergrundbild - wie viele andere Seiten auch. Soweit ist das nichts Besonderes. Warum hier allerdings Flash zur Anwendung kommt, klärt sich sofort auf, wenn man seiner Maus ein wenig Leine lässt. Ein Scheinwerfer samt Beleuchtungseffekt macht jede Bewegung nach links oder rechts mit.
2005 wurde der “Advertise on this site“-Link erstmals mit AdSense-Anzeigen angezeigt. Mir fällt jetzt grade der deutsche Text nicht ein, hatte allerdings auch schon vor langer Zeit davon gebrauch gemacht, diese Funktion zu deaktivieren. Jetzt stellt Google die Anzeige von “Advertise on this site”-Links wieder ein. So vermeldet zumindest Searchengineland.
Eine Menge Daten lassen sich auf den von Feedburner aufgezeichneten Statistiken auslesen. Die stehen in ihrer Gesamtheit (durchaus über Jahre) als CSV-Datei zum Download zur Verfügung. Interessant wird es, wenn man diese Daten optisch aufbereitet. Scripts für solche Online Diagramme gibt es zahlreich, einige davon sind auch kostenlos zu haben. Und so schaut es aus wenn man die Daten des Dr. Web Weblog Feeds mit amCharts darstellen lässt:
Die amCharts nutzen Flash. Das Original ist als noch weit besser als dieser Screenshot. Falls das Verfahren nun jemandem zu kompliziert ist, es geht auch ohne Installation. Unter der Überschrift Feed Analysis v1.0 Analyzes Your FeedBurner Feeds hat ein freundlicher Blogger alles vorbereitet. Man kann sofort loslegen. Ein Feedburner-Account und die CSV-Daten sind Voraussetzung. Eine Auswertung über den Zusammenhang von Abonnements und Wochentagen gibt es noch dazu.
Ein passende Kleinigkeit noch dazu: mit dem WordPress Plugin Feed Count können die Feedburner-Abonnenten als Zahl dargestellt werden. Automatisch und ohne die Nutzung der Feedburner-Chicklets, deren Design man kaum verändern kann. So könnte es dann aussehen:
by Sven Lennartz at 23:01 :: 04 Dezember 2007 under Wordpress
Laut einem Artikel auf heise.de warnt eine Studie der TU Graz vor der “Bedrohung der Menschheit” durch den Suchmaschinenanbieter. Google bestimme durch seine Marktstellung und seine Zusatzdienste wie Google Mail oder Google Earth immer mehr, wie die Benutzer die Welt sehen würden.
Der Grazer Informatikprofessor Hermann Maurer fordert daher kartellrechtliche Maßnahmen und Gegenaktionen der EU, beispielsweise in Form finanzieller Unterstützungen für spezialisierte Suchmaschinen für Bereiche wie Handwerk oder Medizin.
Den kompletten Bericht kann man hier als pdf einsehen.
Diese Einschätzung ähnelt verblüffend den Vorbehalten, die man spätestens seit Ende der 1990er gegen Microsoft und dessen Quasi-Monopol vorbringt.
Es ist auch völlig legitim, wenn man die Einflussmöglichkeit von Google mit all seinen Zusatzdiensten und seiner Marktstellung im Suchmaschinenbereich kritisch betrachtet. Ebenso ist ein kritischer Blick auf Googles Umgang hinsichtlich Datenschutz und Persönlichkeitsrechten mehr als erlaubt.
Nur übersieht die Studie, dass Google diese Macht nicht an sich gerissen hat. Niemand wird gezwungen, Google und seine Dienste zu nutzen. Zu allen Angeboten gibt es adäquate Alternativen. Eine einfache Suche bei, eben, Google genügt, um weitere Anbieter ohne Probleme zu finden.
Weiterhin ist es kaum Google anzulasten, wenn es z.B. in Deutschland eine Markstellung von 90% hat (Zahlen für Österreich wären hier interessant). Das sind Werte, von denen Google in den USA selbst nur träumen kann. Hier behauptet sich der Urahn Yahoo! mit 20-25% Marktanteil auf einem soliden zweiten Platz.
Und wenn “googeln” in den Sprachgebrauch Einzug gehalten hat, hat man es mit einem Kulturphänomen zu tun. Und mit dem muss man sich auf kultureller Ebene auseinander setzen, nicht auf juristischer.
Google hat sich die Bequemlichkeit der User zunutze gemacht, nicht anders als Microsoft in den Bereichen Betriebsprogramm und Office-Software. Und diese Dienste bieten zu einem großen Teil einen zufrieden stellenden Service.
Wenn jetzt also von wissenschaftlicher Seite ein staatliches Vorgehen gegen einen einzelnen Anbieter angemahnt wird oder - fataler noch - eine finanzielle Unterstützung künstlich zu erschaffender Konkurrenz, zeigt das eher die Hilflosigkeit gegenüber der eigenen Trägheit. Noch weniger als mit einem Monopolisten dürfte man sich in Europa mit “staatlichen Suchmaschinen” anfreunden dürfen.
Sorgen kann einem wiederum Googles Vorgehen bereiten, wie der Anbieter vor kurzem gegen Seiten mit bezahlten Links vorging und diese im Page Rank teils deutlich abwertete.
Es bleibt der schale Nachgeschmack, dass tatsächlich ein Quasi-Monopolist für Online-Werbung jeden Seitenbetreiber abgestraft hat, der es “gewagt” hat, andere Textwerbung einzubauen als die von Google.
Hier muss man abwarten, ob die Kräfte des freien Markts greifen. Wenn nicht, bleibt immer noch der Gang zur Kartellbehörde. Aber der heftige Protest innerhalb der Blogszene zeigt deutlich, dass die Welt noch lange nicht “vergoogelt” ist.
Robots.txt-Dateien sind - vereinfacht gesagt - eine Art Türwächter für Crawler, die den Suchrobotern mitteilen, was sie auf einer Website suchen dürfen und was nicht. Suchmaschinenbetreiber verpflichten sich gemeinhin freiwillig, diese Hinweise beim Crawl eines Seitenangebots zu beachten.
Gerade Nachrichtenagenturen haben sich in den letzten Jahren darüber beklagt, dass vor allem Google bei seiner Suche nach neuen Nachrichten mehr abgreift als vom Anbieter eigentlich vorgesehen.
Um nun Newsaggregatoren wie Google News deutlicher zu machen, was sie dürfen und was nicht, haben verschiedene Nachrichtenanbieter und Medienunternehmen beschlossen, mit ACAP einen neuen Standard einzuführen, der Seitenbetreibern eine bessere Kontrolle über den Zugriff von Crawlern ermöglichen soll.
ACAP steht dabei für “Automated Content Access Protocol”, also ein automatisiertes Protokoll zum Zugriff auf Inhalte. Entwickelt wurde dieses Protokoll durch die Initiative der World Association of Newspapers, der International Publishers Association und dem European Publishers Council in “enger Zusammenarbeit mit Suchmaschinen”, um die Rechte geistigen Eigentums zu wahren.
Offen bleibt, wo nun eigentlich tatsächlich der Vorteil des ACA-Protokolls liegt. Auf der ACAP-Homepage findet sich ein Online-Tool, mit dem sich bestehende robots.txt in ACAP-kompatible robots-Dateien umwandeln lassen. Ein erster Selbsttest zeigt, dass die Befehle nur anders lauten, aber ansonsten keine wirkliche Erweiterung der Beschränkungen erfolgt, die bereits durch die bekannten robots.txt-Befehle möglich ist.
Es ist zu begrüßen, wenn sich Inhalteanbieter und Suchmaschinen auf einen gemeinsamen Standard einigen und sich beide Seiten den Vorgaben verpflichtet fühlen. Aber die Beachtung der ACAP-Befehle bleibt ebenso freiwillig wie bisher die der robots-Befehle. Und für die Zukunft muss sich hier noch ein deutlicher Mehrwert für die Anbieter digitaler Inhalte zeigen. Bisher ist das noch ausbaufähig.
by Thomas Knip at 9:43 :: 04 Dezember 2007 under Suchmaschinen
ein Gastartikel von Jochen Bauer
Webdienste gibt es reichlich und immer mehr - deren Browserinterface bietet meist wenig Komfort und Möglichkeiten. Mit der Firefox-Erweiterung “It’s All Text!” bearbeiten Sie jedes Textfeld, egal ob Formular, Wikiseite, Onlineoffice oder Blogbeitrag mit dem gleichen Werkzeug - und dies ist nur einen Klick entfernt. Gekoppelt mit einigen Tipps zur Textbearbeitung wird ihr Editor zum Tool, das alle anderen knechtet.
Text ist die gemeinsame Schnittmenge unserer Desktop-Programme und Webdienste. Auch beim Frickeln an Programmcode sind es eine Abfolge von Zeichen, die zu beackern sind. Ist ihr Text dann reif fürs Formatieren, nutzen Sie die Schnittstelle zum Programm oder machen gleich alles selbst mit ihrer eigenen Webentwicklungsumgebung - wie Sie wollen! Sofern Sie Firefox nutzen, können Sie ihre Wunschumgebung also ins Netz katapultieren, indem Sie die Erweiterung “It’s All Text!” installieren und bei den Addon-Einstellungen den Pfad zu ihrem Wohnzimmereditor angeben.
Jetzt können Sie mit einem Rechtsklick über einem Textfeld via Menüeintrag ihren Editor aufrufen oder Sie wischen mal etwas mit der Maus rund um das Texteingabefeld und rechts unten, nahe der Box, erscheint ein blauer “Edit”-Knopf. Geben Sie dann ihren Text ins Editorenfenster ein. Dann klicken Sie auf “Speichern” und wie von Geisterhand erscheint der Text im Browsers und Sie können ihren Eintrag abschicken. Sofern Sie einen Wordpress-Blog haben und einen neuen Beitrag mit ihrem Editor schreiben wollen, müssen Sie vorher in die “Code”-Ansicht wechseln.
Nachdem Ihr Text dann erschienen ist, können Sie diesen bequem im Visuell-Modus formatieren und den Beitrag abschicken. Je länger die Beiträge, desto größer die Zeitersparnis. Warum? Weil ein mächtiger Editor sehr viel kann. Sehen Sie folgende Fragen als Anregung, wie brauchbar ihr Tool ist.

Wordpress Blog mit geladenem Gvim (Farbschema Desert)
Möglichkeiten eines Editors
Können Sie sich schnell bewegen, also beispielsweise nach einem Wort
oder einer bestimmten Zeile suchen und werden die Treffer
hervorgehoben? Oder können Sie diese Treffer gleich automatisch
verändern?
Manche Editoren erlauben eine solche Suche sogar über mehrere Dateien hinweg. Müssen Sie Dinge oft zweimal tippen - inwieweit können Sie Ihrem Editor Abkürzungen beibringen, beispielsweise exotische Tastenkombination auf eine neue Taste legen oder eine Eingabe wie “mfg” in “Mit freundlichen Grüßen” verwandeln? Vielleicht hat ihr Editor sogar eine Autovervollständigung für die eingestellte Programmiersprache oder ein bereits zuvor eingegebenes Wort? Gibt es eine Rechtschreibprüfung oder können Sie eine Liste mit ihren häufigen Vertippern anlegen, die dann korrigiert werden? Wie sieht es aus, wenn Sie Datei- oder Programmübergreifend arbeiten wollen? Kann ihr Editor für ihr Emailprogramm genutzt werden oder einen sinnvollen Befehl auf ihr Betriebssystem ausführen?
Das Öffnen zweier Dateien in einem Splitscreen und das Hervorheben von Unterschieden kann hin und wieder ebenfalls sehr brauchbar sein. Alle oben genannten Dinge sind mit dem Editor Vim oder GVim möglich. Vim unterstützt mehr als 400 Sprachen und es gibt rund 2000 Plugins. Vim kostet nichts (nimmt aber Spenden für Kinder in Uganda) und läuft auf Linux, Windows und MacOS. Im November 2007 erschien ein deutschsprachiges Buch zur aktuellen Version 7 von Reinhard Wobst. Egal für welchen Editor Sie sich entscheiden, seien Sie aufmerksam, wenn Sie meinen, viel Zeit mit einer Tätigkeit zu vergeuden. Suchen Sie dann nach einer Verbesserung und machen Sie dieses neue Verhalten zu einer Gewohnheit. Mächtige Editoren sind so umfassend, dass das “Lernen” des ganzen Editors ein Ding der Unmöglichkeit ist.
by einem Gastautor at 23:01 :: 03 Dezember 2007 under Wordpress
Interessantes:
Ich hätte es ja für möglich gehalten, dass zum Beispiel ein schöner großer Asteroid die Menschheit bedrohen könnte - aber Google? Das sagt zumindest eine Studie der TU Graz. Probleme sieht man bei der TU im sich anbahnendem Google-Monopol, der ständigen Exansion und dem Machthunger von Google.
Die Studie findet sich hier und eine Zusammenfassung liefert heise ab.
Ist Google nun eine Bedrohung für die Menschheit? Nein. Am ehesten sind wir wohl eine Bedrohung für uns selber.
Aber zweifelsohne hat Google eine Menge Daten, wenig ernsthafte Konkurrenz im Suchmaschinengeschäft, eine Vormachtstellung im Onlinewerbebereich und als Ergebnis auch sehr viel Macht. Ich hätte wirklich nichts dagegen einzuwenden wenn der Google Doubleclick-Deal platzen würde. Wichtiger wäre aber, das Google ernsthafte Konkurrenz durch andere Suchmaschinen bekommt. Wobei ich da mit den Gedankengänge der Professoren nichts anfangen kann. Die Lösungsansätze:
Dem freien Markt kann der Wettbewerb im Suchmaschinenbereich gemäß der Analyse keinesfalls weiter überlassen bleiben. Dieser für die Wissensgesellschaft sensible Sektor müsse vielmehr genauso wie Ausbildung, Verkehrsinfrastruktur oder Medikamentenzulassung der staatlichen Grundversorgung zugeschrieben und entsprechend im Sinne des öffentlichen Gutes verwaltet werden. Es sei wichtig zu erkennen, dass auch das Internet eine solche Regulierung benötigt
Von Google zum Staat? Vom Regen in die Traufe?? Aus meiner Sicht wäre es wichtig, den Nutzern klar zu machen wieviele Daten Google von ihnen hat. Außerdem muss man den Suchmaschinen bei ihrer Arbeit von staatlicher Seite genau auf die Finger schaun. Man stelle sich vor Google würde bei den Suchergebnissen mit den Qualitätsmaßstäben der Bild-Zeitung arbeiten … dann wäre Fireball hier wohl nicht das erste Ergebnis.
In einem Interview mit der Wirtschaftswoche geht Manfred Leisenberg, Professor für Wirtschaftsinformatik, davon aus, dass die meisten Verfahren für die Optimierung von Webseiten bald überholt sein werden.
Leisenberg begründet dies damit, dass in Zukunft Social Media Optimization (SMO) die Bedeutung von SEO ablösen werde.
Populäre Seiten wie MySpace, Flickr oder Youtube, die auf die Stärken des Web 2.0 setzen und den sozialen Community-Charakter betonen, würden Inhalte durch spezialisierte Suchdienste (z.B. technorati für Weblogs) nicht nur anders erfassen. Vor allem der Mitmach-Aspekt der User werde dafür sorgen, dass die Community Web-Inhalte zu einem bestimmten Thema bewertet und kommentiert.
Das komplette Interview lässt sich hier nachlesen.
Auf lange Sicht kann es tatsächlich zu einer Verschiebung in der technischen Erfassung von Webinhalten kommen, genauso wie sich das Suchverhalten der Benutzer ändern kann. Dafür müssen sich Web 2.0-Angebote aber erst langfristig etablieren.
Auch Seiten wie Ciao oder Dooyoo, die es den Usern bereits seit Jahren ermöglichen, Angebote zu vergleichen und zu bewerten, haben zu keiner wesentlichen Veränderung im Suchverhalten geführt.
Bis auf weiteres dürfte es daher der Standard im Internet bleiben, dass die meisten User einen Begriff bei einer Suchmaschine wie Google eingeben und sich an deren Ergebnissen orientieren.
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