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Heute möchte ich einen Leserwunsch von LRoy erfüllen. Der nämlich fragte im März 2006 anlässlich unserer Beta-Logo Parade was wohl aus den Diensten werden würde. Anderthalb Jahre später soll seine Frage beantwortet werden.
Genau 80 Logos waren abgebildet. Allen gemeinsam war: die dahinter steckenden Dienste und Services waren als Beta-Versionen ausgewiesen. Sie sind dem Web 2.0 Umfeld zugehörig.
34 von 80 Projekten befinden sich immer noch im Beta-Stadium, zumindest das Logo sagt es so aus. 25 existieren gar nicht mehr, wurden verkauft oder dümpeln als Scheintote weiterhin im Netz. So genau lässt sich das nicht sagen. Manchmal sind keine Aktivitäten zu erkennen, was aber nichts heissen muss; ein andermal zuckt ein verwahrlostes Projekt dank User Generated Content noch eine Weile weiter. Veraltete Inhalte oder seit langem nicht mehr aktualisierte Projektblogs sind dann aber eindeutig genug.
Das heißt, von den 80 Projekten sind nach 1,5 Jahren 21 offiziell aus dem Beta-Stadium heraus. Das ist gut ein Viertel. Das eine oder andere Projekt wird wahrscheinlich mit Absicht auch weiterhin Beta bleiben. Für manchen gehört so etwas heutzutage zum guten Ton. Um die 30% der hoffnungsvoll gestarteten Aspiranten sind im Laufe der vergangenen 18 Monate mehr oder weniger auf der Strecke geblieben.
by Sven Lennartz at 22:02 :: 23 September 2007 under Web 2.0

@ 







Gerald schrieb vorgestern schon über Google vorm Infarkt und Sistrix zog heute mit Indexparty nach. Wenn ich mir meine Positionsveränderungen der letzten 10 Tage anschaue, wäre ich eher für Party. Aber das kann sich erfahrungsgemäß auch alles schnell wieder ändern, wer also jetzt etwas zu feiern hat sollte sich beeilen, bevor Google die Feierlaune wieder verdirbt.
Mario hat sich heute auch noch zum Thema geäußert.
Was haben wir soweit konkretes?
Der RankPulse Index zeigt auf jeden Fall das einige Bewegung im Index ist:

Außerdem scheint Sistrix mal wieder fleissig mitzuloggen:
Auf der ersten Resultat-Seite kann ich von gestern auf heute rund 13 Prozent, bei den ersten einhundert Ergebnissen sogar 21 Prozent veränderte Positionen beobachten – ein Wert, der sich schon lange nicht mehr in diesen Bereichen bewegt hat.
Allgemein ist zu beobachten, dass neue Seite, Seiten mit verhältnissmässig wenig Linkpower und Seiten mit “Spamlinks” sich vermehrt in die Top20 “verirren”. Hab da selber auch 2-3 Seiten. Das wird sich aber sicherlich demnächst wieder alles halbwegs vernünftig einsortiert haben. Vielleicht stehen wir ja vor einem äußert spannendem SEO-Weihnachten.
Eigentlich komisch. Hab schon einige gehört, denen der aktuelle Index-Stand speziell aufgefallen ist. Im Abakus-Forum finde ich auf die schnelle nur einen Thread. Wahrscheinlich sind die meisten damit ausgelastet über den Pagerank zu diskutieren … bei Webmasterworld findet sich auch ein noch verhältnismässig kleiner Thread.
Als Randnotiz zu kürzlichen Veränderungen sollten Webkataloge nicht unerwähnt bleiben. Da hat sich in den USA schon einiges getan und wie es scheint sind auch einige deutsche Webkataloge betroffen - siehe Thread im Abakus-Forum. Da scheinen wohl viele abgestraft worden zu sein. Rand hat dazu einen guten Post veröffentlicht. Das Thema Webkataloge habe ich aber schon lange zu Grabe getragen. Theoretisch haben gute Themenkataloge ohne extreme SEO-Orientierung durchaus eine Daseinsberechtigung. Davon gibt es in Deutschland aber fast keine.
by Jojo at 16:21 :: 21 September 2007 under Suchmaschinenoptimierung
Selten traut sich mal jemand den Cursor in die Gestaltung einzubeziehen. Dieses Monster-Exemplar aus Belgien ist gleichzeitig zentrales Element der Gestaltung. Größer geht’s eigentlich nimmer, funktioniert aber trotzdem noch.
by Sven Lennartz at 10:59 :: 21 September 2007 under Mauszeiger



AdBrite-Kopie AdScale ist gestartet - Man vergleiche dazu einfach nur die Startseiten. Naja, wenn es denn funktioniert. Ich meine das AdBrite sich auch lange schwer getan hat, was den eigenen Profit angeht, aber mittlerweile die Kurve bekommen hat. Für Advertiser gibt es bei AdScale laut Katalog aber derzeit nichts zu buchen … da hätte man zum Start ruhig mal etwas vorsorgen können. Zu den Investoren gehören neben dem European Founders Fund auch Holtzbrinck Ventures.
Im übrigen gibt es bereits einen AdBrite-Klon in Deutschland: AdShopping. Dort hat man bisher aber wohl nur Textlinks im Angebot. Dafür aber immerhin schon ein paar Angebote.
Die beiden sind natürlich die Alternative für alle die Werbung lieber Google-konform verkaufen. Grade kleinere Seiten werden aber damit wohl weniger verdienen. Ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Da müsste eigentlich schon ein kleiner Markt jenseits von AdSense vorhanden sein. Wenn ich nicht schon andere Pläne hätte, wären das durchaus Plattformen über die Internetmarketing News vermarktet werden könnte. Weniger als AdSense dürfte es in meinem Fall kaum einbringen. Ich möchte da aber lieber ein Paket aus Banner und Feed-Werbung schnüren. Mal schaun wann ich soweit bin …
Im Ice-Blog kann es einem eiskalt den Rücken runterlaufen, wenn man die neuste Google 3.0 Vision zu Gesicht bekommt: Google startet Groß-Reinemachen im Sushi-Business. Bald regieren Sushimedia und Co. Google die Welt.
Wie das geht, weiß am besten der neue Dienst Scriblink, der seine Besucher mit einem PopUp besonderer Art empfängt. Eine Texteingabe muss beim Betreten zwingend gemacht werden. Das ist aber sehr unfreundlich. Ich wollte doch nur mal gucken. Eine gute Gelegenheit Java zu deaktivieren.
Was nichts hilft:

Wenn man sich zur Zeit das auf und ab in den SERPs anschaut, dann kann einem schon schwindelig werden und der Puls auf 180 steigen. Schon lange gab es kein so großes Durcheinander in den Google Resultaten mehr wie in diesem Monat.
Verschollen geglaubte Domains tauchen aus dem Nirwana wieder auf, alte Schlachtschiffe geraten ins Wanken und manch neue Seite kommt mit einem Tempo die Serps hochgeklettert, wie man es sonst nur aus den Zeiten vor der Sandbox kannte.
Mit RankPulse läßt sich das Durcheinander schön visualisieren. Der RankPulse Index (RPI) bietet einen Blick auf die täglichen Schwankungen innerhalb der Google Resultate und überwacht zu diesem Zwecke die Top Ten Resultate von 1000 ausgewählten Keywörtern. Man kann sagen, seit 2 Wochen ist bei Google die Hölle los.
Erste SEO-Diagnose: Google leidet an Index-Rhythmusstörungen. Hoffentlich beruhigt sich Googles Pulsschlag bald, ansonsten droht der Index-Infarkt.
Ich hatte ja schon im Mai von der Google Gadget Ads Beta berichtet. Google hat jetzt angekündigt diesen Test weltweit zu erweitern. Hier ein Beispiel einer Gadget Ad von Honda:
Weitere Beispiele finden sich hier. Das ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Anzeigenformat und ich bin gespannt wie es sich durchsetzen wird.
Google Gadget Ads laufen im Content Netzwerk und können auf CPM und CPC-Basis bezahlt werden. Infos von Google zu den Google AdWords Gadget Ads. Und
hier finden sich Infos für Entwickler.
Es ist schon eine Seuche mit den Proxies und dem Hijacken fremder Inhalte. Ein Kollege jammert mir schon seit mehreren Wochen die Ohren voll, dass eine für ihn wichtige und teure Seite von so einem Proxy-Monster gefressen wurde. Leider ist das kein Einzelfall und in diesem speziellen Fall besonders übel gelaufen. Der Proxy wird brav im Googel Index gelistet, jedoch die Proxy-Funktion scheint nicht mehr zu tun.
Und obwohl der Proxy seit langen sein Unheil verrichtet, hat Google es bis heute nicht für notwendig erachtet, das Teil aus dem Index zu schmeissen. Momentan sind es 78.400 Seiten, die unter site:anonymouse.ru gelistet werden. Mehrere Spamreports haben bis heute noch keinen Erfolg gebracht. Sehr frustrierend für die Opfer. Wahrlich kein Ruhmesblatt für Suma-König Googel und die Spam-Ritter rund um Matt Cutts.
Google gibt im AdWords Blog einige detaillierte Infos dazu, was für einen guten Landing-Page Qualitätsfaktor erwartet wird bzw. was zu einem schlechtem Qualitätsfaktor führt. Dazu gibt es jetzt auch eine neue Hilfe-Seite. Daraus einmal ein interessantes Zitat:
Zu vermeidende Geschäftsmodelle
Die folgenden Website-Arten erhalten einen niedrigen Zielseitenqualitätsfaktor. Bei Erhalt von Beschwerden bezüglich Anzeigen für derartige Websites wird die Anzeigenschaltung ausgesetzt.
* Websites zur Datenerfassung, auf denen kostenlose Artikel zur Sammlung von Informationen angeboten werden
* Arbitrage-Websites, die zur Anzeigenschaltung dienen
* Malware-Websites, über die - unter Umständen ohne Wissen der Besucher - Software auf dem Computer des jeweiligen Besuchers installiert wird
Ist mal wieder eine etwas unglückliche Übersetzung. Beim erstem Punkt hätte man statt Artikel besser Produkte verwendet. Punkt 3 ist ne klare Sache. Am interessantesten ist Punkt 2. Das ist im Prinzip auch der unklarste. Wenn man will, kann man darunter jede Form von Affiliate verstehen bei der Produkte über eine Landing-Page beworben werden.
Einige Dinge sind eingeschränkt akzeptabel:
Unter Vorbehalt zu bewerbende Geschäftsmodelle
Die folgenden Geschäftsmodelle bewirken häufig - jedoch nicht immer - einen niedrigen Zielseitenqualitätsfaktor. Im Fall der Werbung für eine dieser Website-Arten müssen die Richtlinien zur Zielseitenqualität unbedingt eingehalten werden. Dies gilt vor allem für die Richtlinie zur Bereitstellung individueller Inhalte.
* eBooks mit häufiger Anzeigenschaltung oder Installation von Malware
* Websites zur schnellen Gewinnsteigerung
* Websites mit Angebotsvergleichen
* Reisebüros
* Zweigunternehmen, die nicht unsere Richtlinien für Zweigunternehmen erfüllen
Punkt 3 und 4 sind mal wieder mies übersetzt. Punkt ist in englisch “Comparison shopping sites” und Punkt 4 ist “Travel aggregators”. Bleibt die Frage was Google gegen Angebotsvergleiche hat? Vermutlich stört sich Google auch hier an den Affiliates? Punkt 5 ist ohnehin mal wieder richtig “grottig” übersetzt. Im englischem steht dort “Affiliates that don’t comply with our affiliate guidelines”.
Vor einigen Tagen hat das Unternehmen "Astra" veröffentlicht, eine BSD-lizensierte Bibliothek für Flash- und ActionScript-Entwickler, wenngleich sie noch nicht besonders umfangreich ist. Neben Komponenten für Baum- und Menüstrukturen werden Klassen und Beispiele für Tab-Leisten, Autocomplete-Funktionen und Diagramme mitgeliefert.
Ungleich umfangreicher ist YUI, das Yahoo User Interface. YUI ("Y-U-I" oder "Jui" gesprochen) ist eine Javascript-Bibliothek, die sehr mächtige Widgets und Komponenten mitbringt, mit denen Entwickler in kurzer Zeit komplexe und dynamische Benutzeroberflächen zusammenstellen können. Das DataTable-Widget beispielsweise verarbeitet über einen Connector auf vielfältige Arten Objekte direkt. Im Widget können Benutzer die Daten sortieren oder vordefinierte Funktionen auf Datensätze ausführen.
Weiterhin stehen unter anderem Komponenten für Animation, Drag & Drop und Kalender-Widgets bereit. Es werden auch CSS-Grids mitgeliefert, welche die Produktion von Websites vereinfachen und beschleunigen sollen. Alles ist natürlich auf allen gängigen Webbrowsern lauffähig - somit entfällt auch ein Großteil lästiger Cross-Browser- und Cross-Platform-Tests. Obwohl Yahoo das Framework bereits bis zur Version 2.3.0 entwickelt hat, liegen viele Komponenten erst als Betaversion vor.
Trotzdem ist YUI bereits jetzt sehr vielseitig und wird nicht nur von YAHOO selbst produktiv genutzt, auch wenn die angesprochenen Komponenten noch einige "scharfe Kanten" haben. Entwickler können den Funktionsumfang anhand der ausführlichen Dokumentation und den anschaulichen Beispielen schnell erfassen. Ein YUI-Blog und Video-Casts runden das Informationsangebot ab. YUI steht so wie Astra unter der liberalren BSD-Opensource-Lizenz.
Der monatliche Rundumschlag mit den besten Links, Tools, Artikeln und Themen für Seitenbetreiber und Webdesigner. Seiten, die man nicht verpaßt haben sollte. Dies ist die deutsprachige Ausgabe des Originals bei Smashing Magazin. Hier geht’s zur Ausgabe des letzten Monats.
CSS-Techniken, (X)HTML, PHP



Tools, Web-Dienste



CSS Tools und Dienste

Ajax, Javascript


Referenzen, Tutorials, Tipps
Web-Typografie
Artikel und Beiträge


Design-Showcases, Inspiration



Der letzte Klick
by Vitaly Friedman at 12:18 :: 18 September 2007 under Web 2.0
Ask macht für die eigene deutsche Suchmaschine Werbung bei Google. Das ist nicht neues. Man kann aber durchaus daran zweifeln, dass die Ask-Suchergebnisse die qualitativ hochwertigen Ergebnisseiten sind, die ein Suchender bei Google finden sollte. Insbesondere auch in Zeiten eines Google AdWords Qualitätsfaktors. Unter anderem wirbt Ask bei einer Suche nach “kostenloses Girokonto“:

Was mich doch im erstem Moment etwas gewundert hat. Ask steht mit der AdWords-Anzeige immerhin auf Platz 3. Der Preis pro Klick müsste da eigentlich recht deutlich im einstelligem Eurobereich liegen. Wie zum Teufel kann Ask sich das leisten ohne wie verrückt draufzuzahlen? Die Antwort zeigt sich auf der Zielseite:

Ja, richtig. Da sieht man in der Tat erst einmal 10 Werbe-Anzeigen, bevor dann endlich mal die regulären Suchergebnisse kommen. Das beste an der Sache ist aber: Ask wird von Google AdWords mit den Anzeigen beliefert. Kein Wunder das Ask sich die Anzeigen leisten kann, wenn man hier abkassiert. Mal schaun ob sich da jetzt was ändert oder ob Google da lieber weiterhin mitkassiert. Ich als Werbetreibender würde mich ja irgendwie verarscht fühlen, wenn ich bei Google AdWords die erste Anzeigenposition hätte. Der Besucher klickt meine Anzeigen an, klickt aber auch noch weitere Anzeigen an um sich einen Überblick über “kostenlose Girokonten” zu verschaffen. Klickt also als fünftes Ergebnis die Anzeige von Ask an. Dort bin ich Werbetreibender dann wiederum als viertes Suchergebnis\Werbeergebnis gelistet und weil der Suchende schon wieder vergessen hat, dass er mich schon bei Google als erstes geklickt hat, darf ich gleich noch einmal blechen. Na, danke und “Hallo aufwachen, liebe Commerzbank.” Und Google sollte sich vielleicht auch einmal fragen an welchem Blödsinn man da mitverdient.
Übrigens gibt es mittlerweile sogar bei eBay kostenlose Girokonten:

Update: Ich hätte jetzt im erstem Moment gedacht, das Ask derart viel Werbung nur bei über AdWords beworbenen Suchen anzeigt. Wenn ich mir dann aber andere Suchen (Bsp. Kredit oder Autovermietung) anschaue, scheint das mittlerweile normal zu sein. Ich würde das mal als Aufgabe von Ask im deutschem Markt werten wollen. Man macht sich keine Hoffnung mehr als Suchmaschine in Deutschland nennenswerte Marktanteile gewinnen zu können und versucht einfach noch möglichst viel Geld zu verdienen. Könnte natürlich auch sein, dass man der Meinung ist, das Google AdWords bessere Ergebnisse liefert als die eigene Suchmaschine.
Update: Mir fällt grade auf, dass ich mir in einem Punkt einen kleinen Fehler erlaubt habe und Ask es nicht auf die erste Google-Suchergebnis-Seite schafft, sondern ungefähr den Anzeigenplatz 45 einnimmt. Somit also auch unter 1 Euro pro Klick bezahlt und auf diesem Platz natürlich auch entsprechend wenig Klicks bekommt. Das ändert allerdings nichts generelles. Das entspricht aber auch schon mehr der normalen Strategie anderer Suchmaschinen über Google an Traffic zu kommen. Dabei wird mehr auf eine große Anzahl von Keywords zu billigen Preisen gesetzt. Im Falle von Ask mit der Menge an AdWords-Werbe-Ergebnissen wird das vermutlich eine sehr lukrative Angelegenheit sein. Sozusagen der Traum eines jeden Made-for-AdSense-Spammers.
Mal wieder nichts superspannendes, dafür ein paar interessante Kleinigkeiten:

Bin im übrigen nächste Woche auf der OMD. Montag beim Tradedoubler-Event und die restlichen Tage wird sich dann wohl was ergeben …
RSS ist wichtig, denn das Format trägt zum Erfolg von Websites und Blogs bei. Millionen nutzen RSS. Insgesamt allerdings erst ein kleiner Prozentsatz der Surfer insgesamt. Doch
es werden mehr. Das hat sichtbaren Niederschlag gefunden. Frühe Buttons wurden schlicht mit "XML" beschriftet, ein Fachterminus, so sinnvoll wie eine Webseite "HTML" zu nennen. Das sah dann (und sieht manchmal immer noch) so aus:
Heute haben wir einen quasi Standard, der von Browsern und Software verwendet wird und sinnvollerweise auch auf den meisten Websites zum Einsatz kommt. Sinnvoll deshalb, weil der Besucher das Symbol wiedererkennt und sofort identifizieren kann.
Doch die Netzwelt ist kreativ, so blieben Veränderungen und Variationen nicht aus. Es muss nicht immer Orange sein, Schatten, Rahmen, Glanz und allerlei Effekte tun ihr Übriges. Trotzdem bleibt der Button am Ursprung und ist weiterhin problemlos erkennbar. Wer das nutzen möchte, findet inzwischen eine recht ansehnliche Auswahl zum Download und zur freien Verwendung.
Standard in Variationen: RSS-Iconsets zum Download





Ideen
Wer selbst ein Grafikprofi ist, kann in Versuchung geraten etwas gänzlich Anderes auszuprobieren. Doch Experimente können die Wirksamkeit beschädigen. Schließlich geht es in erster Linie nicht um das gute Aussehen, sondern um mehr Leser für den Feed. Einige Beispiele:





Ein weniger schöner Trend sollte nicht unerwähnt bleiben. Die Buttons werden immer größer. Eines Tages kommen wir hier hin.
Selbermachen
Wer sich selbst an einem Button versuchen will oder vorhandenes nachzeichnen möchte, findet Hilfe in einer Reihe passender Tutorials.


Zur Position des Icons
Das schönste Motiv nützt nichts, wenn es versteckt wird. Nicht selten verkümmert der Hinweis auf den Feed ungesehen in der Fußzeile. Man verlässt sich auf den Browser. Die sind inzwischen durchweg mit einer Autodetect-Funktion ausgestattet und weisen auf Feeds in der URL-Leiste hin - und werden übersehen. Die prächtigen Icons und Buttons haben eben auch die Aufgabe auf die Möglichkeit eines Feeds überhaupt erst hinzuweisen. Dies geschieht am besten so prominent wie möglich. Idealerweise neben dem Logo oder oberhalb der Menüleiste. Je tiefer die Grafik rutscht, desto weniger Abonnenten wird man gewinnen. Hier gibt es Unterschiede je nach Layout und Benutzung einer Website. Um die beste Position zu ermitteln, lohnt sich eine Heatmap.

Real-Live-Button: Quelle Flickr
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