
Einigen Berichten zufolge soll Google demnächst das Meta Tag "unavailable_after" auswerten, mit dem man die Auflistung bei Google auf einen bestimmten Zeitraum beschränken kann.
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Das arme Googelein ist mal wieder etwas broken. Googel AdSense tutet es nicht, meine Blog-Homepage leidet mal wieder unter dem schrägen Googel Schluckauf und der olle Googel Duplicate Content Filter nervt an allen Ecken und Enden. Manchmal glaube ich tatsächlich, Google is broken

Google beabsichtigt offenbar demnächst einen neuen Metatag unavailable_after einzuführen. Dies solle es Webmastern ermöglichen, im Voraus anzugeben, dass die fragliche Seite nur bis zu einem beliebigen Datum indexiert werden solle. Damit könnten etwa Händler ihre zeitlich befristeten Sonderangebote kennzeichen oder Zeitungen ihre kostenlosen Artikel, die nach einer bestimmten Zeit in ein kostenpflichtiges Archiv wandern, ab dem gewünschten Zeitpunkt als “nicht verfügbar” markieren. Dies berichtet zumindest die US-Website Highrankings.com und nimmt dabei bezug auf Dan Crow, Googles Director of Crawl Systems, der dies während der Konferenz Search Engine Marketing New England ankündigte.
Details zum unavailable_after-Tag, etwa die genaue Syntax oder welche Auswirkungen der Einstz dieses Tags in der Praxis haben wird, sind bislang noch nicht bekannt. So ist etwa unklar, ob die entsprechend gekennzeichnete Seite zum angegebenen Datum auch dann aus dem Googleindex verschwindet, falls die Seite später doch noch erreichbar sein sollte. Ebenfalls unbekannt ist, wann Google diesen Tag einführen wird.
Schon seit einigen Monaten gibt es die Google Mobile Ads, AdWords-Anzeigen auf den Suchergebnisseiten für mobile Endgeräte. Hinzu kommt nun noch AdSense for Mobile in einem Beta-Test. Ein erster Test lief wohl bereits und wird jetzt erweitert. Details bei Self Made Minds. Ist ja irgendwie auch nur logisch AdSense in diese Richtung zu erweitern.
Nebenbei bemerkt: Ich warte immer noch darauf, dass mich Feedburner für die Feed-Werbung freischaltet. Normalerweise würde ich ja erwartet das so etwas innerhalb von 24 Stunden oder maximal 2-3 Tagen passieren sollte. Entweder man mag keine deutschen Seiten (aber dann hätte ich sicherlich schon etwas gehört) oder aber man schaltet nicht frei, weil man mit der Integration in AdSense beschäftigt ist. Mal abwarten …
Über SEOigg bin ich auf den Suchmaschinengott gestoßen. Witzige Sache, der in Insiderkreisen sehr geschätzte Suchmaschinengott Felix Wunderwald wurde zwischenzeitlich vom googeligen Olymp gestoßen und fristete ein trauriges Dasein auf dem letzten Platz in den Google-SERPs . Nachdem Felix in seinem Blog über den Fall berichtet hatte, kam der kometenhafte Aufstieg.
Nettes Google-Bomben Beispiel der übersichtlichen Art (zur Zeit nur 83 Ergebnisse in Google). Da in SEO-Kreisen immer wieder gerne darüber diskutiert wird, ob Google seine Bomben per Algorithmus oder per Hand entschärft, hätten wir hier ein Beispiel für eine gelungene automatische Entsorgung.
In einem Weblog, dass sich im Laufe der Zeit auf rund 800 Besucher am Tag heraufgearbeitet hatte, fiel mir beim Blick auf die Referrer-Statistik eine wenig erwartet Suchwortkombination auf. Wieso sollte jemand mit “free arab porn” in meinem Weblog fündig werden, und warum gab es noch Dutzende weiterer solcher dubioser Wortkombinationen in der Statistik.
Eine Suche in Google nach der seltsamen Kombination listete mein Weblog damals irgendwo in den vorderen Positionen. Auch wurden die Keywörter in den SERPs in Fettschrift deutlich hervorgehoben. Nur seltsam, dass ich bei Klick auf den Link und Begutachten des Textes keinen der drei Begriffe überhaupt entdecken konnte.
Ihr könnt euch jetzt sicher schon denken, was Sache war. Irgendso ein vermaledeiter Spammer, Spinner, Idiot Scherzbold hatte es fertig gebracht mir einen Hidden Layer mit seinen Spammer-Links unterzujubeln. Und das nicht nur einmal, gleich 30-mal hatte er zugeschlagen.
Die ganze Palette an Keywords, die man so von Spammern her kennt, von cialis über drugs, mortgage, poker, porn und so weiter, wurde genüsslich in Fünfziger-Linkpaketen auf die Blogartikel verteilt. Das Hintertückische daran, nicht in den Kommentaren, sondern im Hidden Layer versteckt am Ende der Blog-Artikel, wurden mir die Links untergeschoben. Zum Beseitigen des Spams durfte ich zu allem Überfluss dann durch alle 30 Artikel huschen und den Müll händisch raus editieren.
Und die Moral von der Geschicht? Immer brav die Statistiken überprüfen, dann kann einem kein Spammer so leicht etwas unterjubeln. War’s das also? Nicht ganz, mich hat diese Säuberungsaktion am Ende 300 Besucher am Tag gekostet, wie ich dann in der Folgewoche beim Prüfen meiner Statistiken feststellen durfte


Seit ein paar Tagen beobachte ich das Google statt unterhalb der Suchergebnisse, oberhalb der Suchergebnisse andere Suchen vorschlägt. Statt wie bisher mit “Verwandte Suchvorgänge” wird dies mit “Siehe auch” betitelt. Hier ein Screenshot einer Suche nach BMW:

Nun, habe ich das schon bei einigen Suchen gesehen und mich gewundert das bisher keiner darüber etwas zu sagen hatte. Daher hab ich grade statt mit Firefox die gleiche Suche mit dem Internet Explorer durchgeführt und das bisher bekannte Ergebnis erhalten:

Offensichtlich bin ich hier an einem Google-Test beteiligt. Mal abwarten, ob der Test erfolgreich ist. Würde man diese alternativen Suchen dauerhaft für alle Nutzer oberhalb der Suchergebnisse platzieren, hätte das sicherlich schon ein paar Auswirkungen. Und zwar mehr Suchvolumen für die dort vorgeschlagenen Suchen.
Mal davon abgesehen. Ich kann mich nicht erinnern solche Suchvorschläge schon irgendwann einmal genutzt zu haben. Das mag aber daran liegen, dass diese zumindest zum größtenteils durchaus halbwegs intelligent eingesetzt werden. Denn was sucht jemand der in Google “BMW” eingibt? Am ehesten vermutlich BMW.de, aber viele suchen sicherlich auch etwas ganz anderes. Daher macht es durchaus Sinn, dem unerfahrenen Suchenden einige Vorschläge zu unterbreiten.
Mal von all dem abgesehen, bei BMW dürfte man sich auch nicht unbedingt darüber freuen, das Google andere Marken als “Alternative” vorschlägt …

Wie nennt man das, wenn eine Webseite für den Begriff Bandscheiben in den Google SERPs plötzlich nicht mehr gelistet wird, weil eine andere Website den Inhalt (wahrscheinlich unabsichtlich) via 302 redirect gehijacked hat? Ich nenne das einen Bandscheiben-Vorfall
So geschehen vor drei Tagen, als Christoph Weigand vom Bandscheiben-Blog sein Lieblings-Keywort nachsehen wollte:
Habe eben nach Bandscheiben gesucht, um zu sehen, wo ich mit meinem Lieblingskey
stehe und bei der Suche das Bandscheiben-Blog mit der URL von dummydomain (www.dummydomain.de/cnt.php?id=346102) vorgefunden (etwa Pos. 4). Ist für diese Suche nirgendwo mehr unter meiner URL zu finden.
Seit heute ist der Hijacking-Vorfall Geschichte und Christophs Blog wird für das Keyword “Bandscheiben” wieder an alter Stelle in Google gelistet. Schon trübe, dass derartige Vorfälle immer noch geschehen, wo Google doch immer wieder behauptet sie arbeiteten daran und hätten das im Griff. Überhaupt scheint mir derzeit Duplicate Content ein Riesen-Problem, immer wieder werden Seiten weggefiltert, wo sich der brave SEO fragt, welche Filter den Google-Algo da geritten haben mögen.
Nachtrag: Wie wurde das Problem gelöst? Christoph hat sich mit dem Techniker des unabsichtlichen Hijackers unterhalten, ihn über den Vorfall aufgeklärt und der hat dann Christops Bandscheiben-Blog aus dem Angebot heraus genommen. Voila!
Schon seit einiger Zeit gibt es Google Suggest. Während der Suchende seine Suchabfrage tätigt werden ihm dabei Vorschläge gemacht. Yahoo hat nun das Gleiche umgesetzt und während es Google Suggest nie auf die Google-Homepage gebracht hat, beabsichtigt Yahoo scheinbar Suggest auf die Startseite zu bringen (Zumindest bei mir funktioniert es derzeit aber noch nicht.):

Als Nutzer finde ich Suggest zwar nett, als erfahrener Suchmaschinennutzer bringt es mir aber fast keinen Nutzen. Ich sehe da eher das Problem, dass mir nun diese Vorschläge anstatt meiner vergangenen Suchen angezeigt werden. Zumindest ich nutze immer wieder die Möglichkeit meine wiederholten Suchen zu vervollständigen. Werden sicherlich auch viele andere bei den sogenannten “navigational queries” tun. Vermutlich ist das aber kein so großes Problem, da diese Suchen auch als Vorschlag relativ schnell auftauchen sollten.
Diese Frage stellt sich gerade Blogging Tom, nachdem er einen deutlichen Rückgang an Google-Besuchern zu verzeichnen hatte. Aus noch unbekannten Gründen ist der Besucherstrom kurz vor Ende des Monats Juli deutlich eingebrochen. Mögliche Gründe für diesen Einbruch werden gesucht.
Ist Google böse, ist Tom böse oder ist die ganze Geschichte böse? Schwer zu sagen, einiges deutet darauf hin, dass Google auf Tom böse ist, weil er Links vermietet. Doch ist das der wirkliche Grund? Und wäre eine derart massive Abstrafung in den SERPs für eine sauber verlinkte und inhaltlich gute Domain überhaupt angebracht. Wäre das nicht eher böse? Weil überzogen?
Vielleicht gibt es aber auch eine andere Erklärung für den Absturz? Googles Schluckauf sorgt ja des öfteren für unliebsame Überraschungen bei den Webmastern. Oder steckt noch was anderes dahinter? Der derzeitige Klassiker mit Namen Duplicate Content scheint nach ersten Analysen meinerseits nicht im Spiel zu sein. Es darf spekuliert werden.
Wäre interessant zu erfahren, ob in letzter Zeit auch andere Webmaster und SEOs ähnliche Abstürze in den Google SERPs beobachtet haben und ob die Annahme, Google würde gegen Linkverkauf jetzt wirklich durchgreifen, zutreffen könnte oder ob sie nicht haltbar ist.
Wird wohl eine This and That-Woche …
Laut einigen Berichten bekommt Squidoo derzeit deutlich weniger Suchmaschinentraffic. Bei Squidoo handelt es sich um einen besseren Artikelverzeichnis. Unter anderem werden die Autoren an den Werbeeinnahmen beteiligt. Es gibt sehr viele Spam-Beiträge auf Squidoo, daher war es eigentlich überfällig etwas dagegen zu tun … mal abwarten welche Auswirkungen sich in den nächsten Tagen bei Alexa zeigen werden.
Wer die SERPs analysiert wird schnell feststellen das Google den Kampf gegen bezahlte Links schon fast verloren hat. Das gilt natürlich besonders für Bereiche in denen ordentlich Geld zu verdienen ist. Zumal Onlineshops sich mit dem Linkbuilding meist schwieriger tun als “Informationsangebote”. Rand hat dazu einen interessanten Beitrag veröffentlicht.
Einem Urteil des Oberlandesgerichts Rostock zufolge, kann “eine suchmaschinen-optimierte Webseite urheberrechtlich geschützt sein”. Details haben Suchmaschinentricks und Dr. Bahr parat. Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen …
Umfrageauswertung: Werbung im RSS Feed - Hab ja auch vor einfach mal Werbung im Feed zu testen. Müsste mich Feedburner nur noch freischalten (mit großen Einnahmen würde ich da als deutsche Seite aber erst einmal nicht rechnen). Immerhin 25 Prozent würden einen Feed wegen Werbeeinblendungen kicken. Die Werbung sollte natürlich nicht zu aufdringlich sein. Ansonsten bin ich da aber der Meinung, wer meinen Feed wegen ein bisschen Werbung kicken will, kann das gerne machen. Ist mir vollkommen egal …
Die Domain alkenmrs.com ist von Google gebannt worden. Der Betreiber hat versucht über eine Diskussion in den Google Groups herauszufinden welche Gründe es hierzu geben könnte. Unter anderem hat sich auch Google-Mitarbeiter Adam Lasnik in die Diskussion eingeschaltet. Wer sich den Content einmal näher anschaut, dürfte feststellen, dass dieser zum Teil Duplicated Content ist und zum Teil nur umgeschrieben wurde. Mir scheint das sich Adam Lasnik in seinem erstem Kommentar auch etwas “missverständlich” ausgedrückt hat. Verschiedene Themen auf einer Seite sind kein Problem, solange zumindest der Content gut ist (empfehlen würde ich es trotzdem nicht) … trotzdem frage ich mich warum Google die Seite nun gekickt hat?? Kickt man Seiten mittlerweile schon, nur weil einem Google-Mitarbeiter der Content nicht qualitativ hochwertig genug ist?? Dann könnte Google alleine in Deutschland gleich mal 1000 neue Jobs schaffen …
Und zum Abschluss noch eine Bitte. Bin derzeit am überlegen über welche Themen ich mal wieder den ein oder anderen längeren Artikel schreiben sollte. Themenvorschläge aus dem Bereich SEO, SEM, Affiliate, usw. werden gerne entgegengenommen.
Einem Urteil des Oberlandesgerichts Rostock zufolge, kann “eine suchmaschinen-optimierte Webseite urheberrechtlich geschützt sein”. Zwar seien HTML-Seiten “keine Computerprogramme” und damit nicht nach §69 a des Urheberrechtsgesetzes geschützt. Dass es sich um “reine” HTML-Seiten handele, folgerten die Richter aus dem vorgelegten HTML-Code, der u.a. auch einen Hinweis auf den Einsatz eines Designprogramms enthielt. Auch ein Schutz aufgrund eines Multimediawerks liege in diesem Falle nicht vor, da “die Gestaltung der Webseiten nicht über das hinaus geht, was bei ordnungsgemäßer Erstellung eines Werbeauftritts im Internet handwerklich zu leisten ist.”
Die urheberrechtliche Schutzwürdigkeit der Seiten “ergibt sich im vorliegenden Fall aus der Verwendung der Sprache”, erklärt das OLG:
Zwar bietet die vom Kläger auf den Webseiten verwendete Alltagssprache an sich keine Besonderheiten. Die sprachliche Gestaltung durch den Kläger führt jedoch dazu, dass die Webseiten der Beklagten bei Eingabe der plakativen Suchwörter “(…)” in die in Deutschland weit verbreitete Suchmaschine “Google” unter den ersten Suchergebnissen erscheint.
Das Gericht argumentiert also damit, dass die Seiten Urheberrechtsschutz genießen würden, weil sie in Google zu den gewünschten Suchbegriffen weit vorne stehen. Bereits hier kommt man als Suchmaschinen-Optimierer ins Grübeln: Wie groß ist der Anteil der sprachlichen Formulierungen an einer guten Platzierung? Wohl eher gering. Und den Suchbegriff halbwegs sinnvoll in Titel und Überschriften unterzubringen, bedarf auch keiner Schillerschen Sprachgewalt.
Geradezu absurd wird die Argumentation der Rostocker Richter aber beim Blick auf die weiteren Ausführungen:
Nach dem vom Kläger vorgelegten Ausdruck vom 22.02.2007 zeigte die Suchmaschine die Webseite der Beklagten als erstes von etwa 10.100 Ergebnissen an. Dass dies kein Zufallsprodukt, sondern von gewisser Dauer ist, ergibt sich daraus, dass die Webseite auch Ende Juni 2007 noch als drittes Suchergebnis von nunmehr 12.100 Einträgen auftritt.
Von einer Schutzwürdigkeit wegen der ach so herausragenden Suchmaschinen-Optimierung auszugehen, nur weil eine Seite bei lächerlichen 12.000 Konkurrenzseiten auf Platz drei landet, ist wohl eher ein Witz. Ich kenne die konkreten Suchbegriffe, um die es in dem Verfahren ging, nicht. Wir reden hier aber von Häufigkeiten wie sie Begriffe wie etwa “Gestaltungshöhe” (12.200 Ergebnisse) oder “Pneumatikventil” (9.800 Ergebnisse) erreichen.
Auch die Kanzlei Dr. Bahr überzeugt die Argumentation des Gerichts nicht:
Als einziges Argument führt das OLG das Ergebnis der Optimierung an, nämlich die Positionierung unter den Top Ten. Dieser Rückschluss ist aber keineswegs sicher. Denn die vordere Positionierung kann eine Vielzahl von sonstigen Gründen ab und muss nicht primär auf den einzigarten Inhalt der Webseiten zurückzuführen sein.
Ganz offensichtlich ist dem OLG Rostock das wesentlichste Element des Web bisher fremd geblieben: Die Verlinkung. Ich erwarte nicht, dass Richter die Spitzfindigkeiten Googles bei der Linkanalyse beherrschen. Aber eine derartige Entscheidung zu treffen, ohne auch nur einmal von “Links” zu sprechen, würde wohl in der Schule als Themenverfehlung geahndet werden. Dies ist um so verwerflicher als der Kern des Streits wohl die Frage war, ob der Suchmaschinen-Optimierer seine Urhebereigenschaft auf den optimierten Seiten als Backlink auf die eigene Website kennzeichnen durfte.
Um als Optimierer-Agentur bei Auftragsarbeiten derartige Streitfälle zu vermeiden, ist es deshalb ratsam, Details zu Nutzungsrechten (Was passiert nach Ablauf der Zusammenarbeit?) oder Kennzeichnung der erstellten Seiten (Über den Sinn oder Unsinn von Backlinks auf Kundenseiten will ich hier gar nicht reden.) vertraglich zu vereinbaren.



Als ich mit den “This and That”-Postings angefangen bin, war ich mir nicht so sicher ob die überhaupt gut ankommen, aber das Feedback war bisher ganz gut. Daher schicke ich dem Posting von gestern heute gleich noch eins hinterher:
Marissa Meyer hat auf einer Konferenz zu Skalierbarkeit eine interessante Frage beantwortet:
Q: How do they tell if they have bad results?
A: They have a bunch of watchdog services that track uptime for various servers to make sure a bad one isn’t causing problems. In addition, they have 10,000 human evaluators who are always manually checking the relevance of various results.
Klar haben die solche Mitarbeiter, sogar weltweit und einige auch in Deutschland. Oftmals sind es wohl Studenten. Aber 10.000? Es liegt die Vermutung nahe, dass in diese Zahl auch andere Google-Mitarbeiter einfließen, die nur nebenbei auch mal schlechte SERPs melden.
Das ist doch mal total dreist. Möchtegern-Diebe versuchten erst eine Sicherheitskamera auszuschalten und besprühten diese dazu. Das verwendete Mittel säuberte aber stattdessen die Linse. Anschließend versuchten sie über 1 Stunde 3 Tresore zu öffnen. Hatten offensichtlich aber keine Ahnung von Tresoren. Irgendwann kamen sie dann auf die Idee einen Computer im Nebenraum zu verwenden und zu googeln, wie sich ein Tresor öffnen lässt. Dazu suchten sie nach “how to open a safe” und “how to crack a safe”. Haben es dann doch noch geschafft die Tresore zu öffnen und so 12.000 $ erbeutet. via John Battelle
John Chow ist im Ranking abgestürzt. Wollte ich schon vor einer Weile drüber schreiben. Aber ich finde seinen Blog einfach nur langweilig und drum verweise hier mal auf Gerald und René. Bein John Chow gibt es auch so viele Gründe seinen Blog in den SERPs zurückzustufen, ich wüßte gar nicht wo ich anfangen sollte …
marketing2null.de - Ein neuer Marekting Blog über den ich kürzlich irgendwie gestolpert bin. Soweit eigentlich alles gute informative Beiträge und ich hab den Blog mal zur Beobachtung in meine Feed-Abos aufgenommen.
Werbung in RSS-Feed sieht man ja “noch” selten. Einer der wenigen Anbieter ist Feedburner. Grade von Google gekauft. Dr. Web Weblog bringt mich grade auf die Idee das einfach mal ein paar Tage oder Wochen hier zu testen. Passend dazu führt Robert Basic auch eine Umfrage durch. Meiner Meinung nach ist Werbung in RSS-Feed unausweichlich. Grade wenn ein kompletter Feed ausgeliefert wird.
Ein Link: Eric Enge interviews Udi Manber about Search Quality
Durch Ajax geht die Zeit der “PageViews” zu Ende. Zukünftig wird wohl auch die auf einer Seite verbrachte Zeit eine größere Rolle spielen. Die beiden wichtigen zukünftigen Kriterien werden wohl “total time spent” und “sessions for all visitors” werden. Interessant wird die Frage wie Werbung zukünftig abgerechnet werden wird. Auf PageView-Basis wird ja heute vor allem Brand-Marketing betrieben. Ich bin mal gespannt wie man dies zukünftig auf Ajax-Webseiten lösen wird. Möglich das man auf mehrere Faktoren zurückgreifen wird und dabei auch der Faktor Zeit ins Spiel kommt. Bei Ranking Konzept hält man wohl PPA für die Zukunft. Sicherlich ein Wachstumsmarkt, aber zum Beispiel nicht für Brand Marketing geeignet.
Glücklicherweise hab ich das hier an meinem Laptop geschrieben … mein PC hat grad einfach mal neu gestartet. Mag am Gewitter hier liegen … aber sehr seltsam. Dem Firefox scheinen durch den plötzlichen Absturz die Cookies abhanden gekommen zu sein? Darf mich überall neu einloggen …

Darüber den Feed dieses Weblogs mit Anzeigen zu versehen habe ich schon einmal nachgedacht. Es aber nie getan. Die Zahlen in diesem Beitrag stammen aus einem anderen bekannten Blog. Feed und Anzeigen werden via Feedburner ausgeliefert. Das Feedburner Anzeigen-Netzwerk zahlt Tausenderkontaktpreise (TKP). Pro Tausend aufgerufener Feeds einen Betrag zwischen 1 und 9 Dollar. Dies ist die Preisspanne, die ich in drei Monaten beobachtet habe. Das klingt brauchbar, denn Klickraten im Feed sind niedrig und spielen so keine Rolle. Unser Beispielfeed bringt es auf rund 20.000 Abonnenten.
Eine einfach Beispielrechnung führt in die Irre. 20.000 Leser pro Tag mal durchschnittlich 4,50 Dollar TKP macht 90 Dollar pro Tag oder 2700 Dollar pro Monat. So lässt sich leider nicht überschlägig kalkulieren. Die 20.000 werden zwar von Feedreadern abgefragt, aber noch lange nicht geöffnet und auch gelesen. Dies ist aber notwendig damit eine Grafik abgerufen und die Banner gezählt werden können. Selbstverständlich spielt auch die Frequenz der Postings eine Rolle, die hier eher gering war (zwei Beiträge pro Woche).
Dazu kommt, dass nicht jeder Beitrag eine Anzeige bekommt und einige davon über ein GeoTargeting ausgeliefert werden, das heißt in bestimmten Ländern zu sehen sind. Die Abrechnungen fallen also deutlich geringer aus. Das Ganze lässt sich noch weiter begrenzen, indem nur Beiträge ab einer bestimmten Länge überhaupt berücksichtigt werden. Hier kann der Blogger Einfluss nehmen. Anzeigen in Kurzbeiträgen stören. Über die Monate hinweg sieht die Statistik nun so aus:
Feedburner braucht eine Weile um im Schwung zu kommen. Nach einem Monat wurden mehr laufende Anzeigen angeboten. Neue Kampagnen muss man übrigens nicht akzeptieren. Gefällt einem nicht, was man sieht, lässt sich die Anzeige abwählen. Da Feedburner inzwischen zu Google gehört, ist zukünftig mit dem Adsense-Format zu rechnen. Das kann vieles ändern. Einige Hundert Dollar sind bereits jetzt herauszuholen. Ob sich das lohnt und der eigene Feed genug dafür hergibt, ist eine andere Frage.
Na, da frage ich mich doch jetzt wirklich, inwieweit Schadenfreude unter SEOs verbreitet ist. Einer der selbsternannten größten Ober-Gurus und ProBlogger der SEO-Sphäre musste einen herben Dämpfer hinnehmen, John Chow . com was banned by Google.
Was soll man sagen. Sicher hat John Chow etwas aggressiv um Backlinks gebettelt gebaitet, aber ob das wirklich der Auslöser war? Oder waren es die 75% zusätzlichen Ergebnisse im Google Index? Oder ist es die gerechte Strafe für die Agloco Lobhudelei? Oder die vielen Tipps, die an Googles Schmerzgrenze langschrammten? Oder das Link-Vermieten? Oder war’s mal wieder nur ein blöder Google Schluckauf und in ein paar Tagen ist alles wieder beim Alten?
Auf jeden Fall wird das Duell John Chow vs. Google noch für einigen Gesprächsstoff sorgen.
PS: Eine nette Randnote sei mir noch erlaubt. Beim Anblick der AdSense Werbung auf Probloggerworld musste ich denn doch Schmunzeln. Chow Chow Werbung ist schon nicht schlecht. Aber Ciao Ciao wäre sicher noch viel besser gewesen
Passiert derzeit kaum etwas über das ich unbedingt berichten möchte. Daher einfach mal eine Sammlung interessanter Kleinigkeiten:
Yahoo und Microsoft wollen Suchanfragen kürzer speichern - Im erstem Moment habe ich es tatsächlich für möglich gehalten, dass die beiden Google einen auf Datenschutz vormachen und die Speicherung der Suchanfragen drastisch verkürzen auf eine kürzere Zeit als die 18 Monate von Google. Der Artikel zeigt dann dass Yahoo und Microsoft derzeit die Suchanfragen solange speichern wie sie lustig sind und einfach nur Problemen mit einer Datenschutzgruppe der EU-Kommission vermeiden wollen … also wird vermutlich aus “unendlich” “18 Monate” werden …
MySpace will die deutsche Nummer 1 werden. Naja, bisher gibt es in Deutschland auch noch kein herausragendes Social Network. Am erfolgreichsten ist StudiVZ, aber das hängt meilenweit hinter Facebook. Zumindest technisch gesehen. Warum startet Facebook eigentlich nicht international durch? Aber zurück zu MySpace. Die wollen doch tatsächlich für Werbung 5 bis 25 Euro TKP-Preis kassieren. Finde ich für ein Social Network ein Wahnsinnspreis … selbst wenn es ordentlich Rabatte gibt. Meinungen?
Google kauft Postini (software security for electronic communications) um die Google Apps weiter zu verbessern. Dadurch soll Google Apps auch für größere Firmen interessant werden, im Universitätsgeschäft ist man wohl schon sehr gut dabei. Google hat allerdings bereits mit Postini zusammengearbeitet. Im übrigen ist Postini keine kleine weitere Google-Übernahme, sondern kostet Google immerhin 625 Mio. $! Postini wird derzeit von 35000 Firmen mit insgesamt 10 Millionen Nuter verwendet. Sehr interessant finde ich diese Info: “every day, more than 1,000 small businesses sign up for Google Apps.” Das scheint mir schon ein ganz ordentliches Interesse zu sein?
Patente zum Google Adwords Qualitätsfaktor geben einen Einblick wie er in einigen Details funktionieren “könnte”. Mehr bei SEO by the Sea.
Google und Ebay haben sich ja grade erst über Google Checkout und Paypal ordentlich “bekabbelt”. Jetzt kommt noch ein interessantes Statement von Ebay-Chefin Whitman: “In the latest survey we did, only 14 percent of Google Checkout users were pleased with their experience.” Wenn mehr Nutzer mit Google Checkout zufrieden wären, würde man es schon einbauen. Schon klar … bloß Paypal bedeutet für Ebay mittlerweile 25 Prozent des Umsatzes und ein wichtiger Wachstumsträger. Da dürfte es noch eine Weile dauern bis die Google Checkout-Umfragen eine hohe Zufriedenheit aufweisen …
via Searchengineland
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