Matt Cutts ist derzeit scheinbar mal wieder damit beschäftigt für allgemeine Verunsicherung zu sorgen. Etwas besseres scheint Google im Umgang mit bezahlten Links wohl nicht drauf zu haben. Wenn man es wirklich ernst meinen würde und wirklich jetzt verstärkt gegen bezahlte Links vorgehen möchte, dann bräuchte man sich nur einmal die deutschen Preisvergleiche vornehmen und schon hätte man so einiges entdeckt … wenn man wollte. Stattdessen versucht man über den Mittelsmann Matt Cutts die Webmaster davon zu überzeugen das bezahlte Links deutlich als solche gekennzeichnet werden, bzw. am Besten per Umleitung oder nofollow entwertet werden. Gar nicht okay findet man es, wenn Links so versteckt werden, dass sie nicht vom Text unterschieden werden können.
Um jetzt den bezahlten Links auf die Spur zu kommen ruft man zu Spamreports auf. Matt Cutts erwägt sogar, das Google in Zukunft einen speziellen Report zum Melden von bezahlten Links anbieten könnte. Man möchte dass dann zum Testen neuer Techniken nutzen. Wie immer die dann auch aussehen mögen … da wären sicherlich einige Dinge vorstellbar um zumindest einen Teil der Links automatisch zu entdecken.
Also Google. Dann fangt mal hier an, macht hier weiter, natürlich möchten wir auch die hier nicht vergessen oder auch hier.
Keine Ahnung was Google wirklich vor hat, aber wenn man es ernst meint, bräuchte man für Deutschland nur eine Person zu beschäftigen die sich den Tag mit Internetsurfen vetreibt und dabei an jeder Ecke auf bezahlte oder auch getauschte Links stößt.
Im Abakus-Forum wird das Thema auch gleich richtig heiß diskutiert.
Update (15:27): Was ist böser? Bezahlte oder getauschte Links? Ich würd sagen das nimmt sich nichts. Zumal diese oftmals auch nicht von einander zu unterscheiden sind. Sollte Google tatsächlich versuchen gekaufte Links zu entdecken wird dies ohnehin nur dazu führen, dass diese noch besser versteckt sein werden. Sehr gut gefällt mir auch der Artikel von Philipp Lensen: Paid Links Are Spam?